Normalerweise ist die Metapher „Fünf vor Zwölf“ ein Ausdruck dafür, dass es allerhöchste Zeit und dringend ist, sich mit einem bestehenden Problem zu befassen. Die Lösung für das Energieproblem eines Musikers wird allerdings wohl nie aus irgendeinem Kraftwerk kommen, sondern entspringt ja aus seinem inneren Wesen heraus. Die Energie und der Antrieb zum Musizieren muss ganz höchstpersönlich von jedem selbst aufgebracht ...
Tremolo with „Speed Control“
Kleinere Intervalle – wie etwa beim DUR-Akkord auf Seite 26 (Quarte und Terz) – finde ich tatsächlich schwerer zu tremolieren als die größeren Intervalle – wie auf Seite 27 (Sexte und Quinte). Bei dieser Variante mit drei 9er-Gruppen pro Intervall und als Übergang zum Intervallwechsel eine wie leicht abgebremst wirkende 6er-Gruppe (weil die Kontrolle der Geschwindigkeit ja auch ein Aspekt des Tremolierens ist) habe ich diesmal nur mit ...
Triolenmotive · Pentatonik, Moll 7/9, Moll 6/9
Effektive Übungen sind Gold wert. Auf Seite 27 geht es insbesondere um die Rotationsbewegung der zwei Schlägel in einer Hand. Damit sowas zu üben auch Spaß macht und man schließlich das Zwölftonsystem der Marimba immer besser versteht, habe ich diesmal zwei Motive (in Dur und Moll) nur mit Triolen ausgewählt. Zum Dur-Dreiklang gesellen sich Sekunde (= None) und Sexte, woraus sich eine Pentatonik (C D E G A) ergibt. Beim Moll-Dreiklang ...
Marimba · Lineare Übungen (1-4)
Die Beschreibung „Lineare Übungen“ bezieht sich darauf, dass die beiden Hände nicht zusammen, sondern aufeinander folgend eine bestimmte Figur spielen. Dabei produziert jede Hand natürlich auch alleine für sich einen Rhythmus wie z.B. die „Clave“. Was hauptsächlich damit geübt werden soll, ist das gleichzeitige Anschlagen von zwei Tönen (Seite 1-3) des Akkordes mit verschiedenen Intervallen. Die ...







